1. Aktionismus einstellen

Das setzt voraus, dass man den Aktionismus als solchen erkennt. Es ist eine der Aufgaben der inneren Wahrnehmung, Aktionismus von tatsächlich funktionierenden Lösungen zu unterscheiden. Im Zustand der rationalen Isolation haben aber die meisten Menschen keinen wirklichen Zugang zu ihrer inneren Wahrnehmung, weil die Aufmerksamkeit extrem nach außen fixiert ist und die nicht rationalen Teile der Psyche inaktiv sind. Wie soll man da Aktionismus erkennen?

Je länger ein Mensch einer bestimmten Art von Aktionismus verfallen ist, um so klarer und deutlicher tritt die Information hervor, dass das sinnlose Anstrengungen sind, die niemals zum Ziel führen werden. Nach Jahren oder Jahrzehnten sinnloser Anstrengungen ist es so offensichtlich, dass es keine entwickelte innere Wahrnehmung braucht, um sich endlich etwas einzugestehen, das schon die ganze Zeit vor unserer Nase ist. Es braucht nur ein bisschen Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Und genau bei diesen Problemen, wo es derart offensichtlich ist, setzen wir an.

Wenn man den Erkenntnisprozess die ersten Male durchlaufen hat, dann hat das die nicht-rationalen Teile der Psyche schon ein bisschen aufgeweckt und die innere Wahrnehmung wird deutlicher und klarer. Und so entwickelt es sich Schritt für Schritt immer weiter und man arbeitet sich immer weiter vor, bis alle gravierenden Probleme gelöst sind.

nächstes Kapitel: Öffnung für die Gefühle
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