Zufall

Zufall bedeutet ein unbestimmtes Verhalten. Das heißt, es kann für einen Ausgangszustand kein eindeutiger Folgezustand vorausgesagt werden.

Zufall ist gleichbedeutend damit, dass das entsprechende Verhalten nicht durch eine Gesetzmäßigkeit beschrieben werden kann.

Für den Menschen ist nicht unterscheidbar, ob ein Verhalten tatsächlich unbestimmt ist oder ob er nur die entsprechende Gesetzmäßigkeit noch nicht erkannt hat. Das heißt, "echter Zufall" ist für den Menschen nicht von Unwissenheit zu unterscheiden. Das liegt unter anderem in der Begrenztheit der menschlichen Wahrnehmung begründet: Es könnte sowohl sein, dass die menschliche Wahrnehmung nur einen Teil des beteiligten Systems wahrnimmt als auch dass sie nicht alle Eigenschaften der beteiligten Elemente erkennt.

Die Wissenschaft handhabt "den Zufall" dennoch einfach als Tatsache und zwar genau an den Punkten, an denen die Begrenzungen der Wissenschaft ein Erkennen der entsprechenden Gesetzmäßigkeiten nicht zulassen. Dem liegt eine unzulässige Schlussfolgerung zugrunde, die da lautet: "Was wir nicht wahrnehmen können, existiert auch nicht." Das ist natürlich Blödsinn, weil die menschliche Geschichte an vielen Beispielen zeigt, wie die Wahrnehmung sich nach und nach entwickelt und immer neue Dinge erfasst, die sie zuvor nicht erfasst hat.

Scheinbar begründet sich "der Zufall" auf Chaos und Komplexität:

Chaos und Komplexität begründen eigentlich keinen "echten Zufall", da sie lediglich erklären, dass der Mensch ein eigentlich determinsitisches Verhalten nur nicht determinsitisch wahrnehmen kann, werden aber dennoch als Begründung für echten Zufall gehandhabt.

Aber selbst wenn dem so wäre,

nächstes Kapitel: Unterbewusstsein
Bitte unterstützen Sie das Projekt, wenn Sie von diesen Informationen profitieren konnten: